Beispiele und Tipps

Hier wollen wir vorstellen, wie Kindern Freiraum gegeben werden kann. Dies können beispielhafte Initiativen sein, aber auch praktische Tipps oder Anregungen.

Spielräume schaffen

In den letzten Jahrzehnten wurden die Freiräume für Kinder stark eingeengt. Die SpielLandschaftBremen und das Deutsche Kinderhilfswerk machen in einer Broschüre praxistaugliche Vorschläge, wie Spielräume geschaffen werden können, von Eltern, Kommunen, Vermietern, ErzieherInnen und LehrerInnen.

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Spielleitplanung

Die Spielleitplanung ist ein Planungsinstrument für Städte und Gemeinden. Ziel ist, den Bewegungsraum für Kinder zu erweitern und sicherer zu machen. Kinder und Jugendliche werden intensiv in den Prozess einbezogen. Die Ergebnisse sind für die Kommune verbindlich.

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Wildnis für Kinder

Die in Herne und Bochum tätige Biologische Station Östliches Ruhrgebiet bemüht sich mit ihrem Projekt „Wildnis für Kinder" um quartiernahe Naturerfahrungsräume im städtischen Ballungsraum. Die Pilotwildnis „Beiengelände" in Herne Mitte ist im Juni 2012 gestartet. In Bochum sollen bis 2018 weitere sechs Projektflächen realisiert werden.

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Bespielbare Stadt

Ein Spielwegenetz mit mehr als hundert Spielpunkten wurde in Griesheim verwirklicht. An den Spielpunkten fordern definitionsoffene Spielobjekte Kinder zu kreativen Aktivitäten auf.

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Temporäre Spielstraßen

Vier Straßen im Bremer Stadtteil Schwachhausen werden zeitlich begrenzt zu Spielräumen für Kinder. Einmal in der Woche werden sie für drei Stunden am Nachmittag zwischen April und Oktober gesperrt. "Temporäre Spielstraßen" waren das Ergebnis einer Spielleitplanung. Die Spielräume werden von Kindern nicht nur aus den gesperrten Straßen genutzt. Auch die Kontakte unter Erwachsenen, Eltern und Nachbarn, intensivierten sich.

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Leitfaden für Eltern- und Bürgergruppen

Bewegungsräume für ältere Kinder im Stadtteil – ein Leitfaden

Im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojekts im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurden in zwei Stadtteilen (in München und Göttingen) zusammen mit engagierten Bürger/innen praktische Schritte erprobt, um für ältere Kinder mehr und bessere Bewegungsräume zu schaffen. Ein Leitfaden fasst die Ergebnisse der bürgernahen Stadtteilentwicklung zusammen und gibt Empfehlungen für Eltern- und Bürgergruppen, wie sie sich in ihrem Stadtteil für bessere Bewegungsbedingungen einsetzen können.

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Werkstatt N Projekt 2016
Der Rat für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung hat "Draußenkinder" als Werkstatt N-Projekt 2016 ausgezeichnet.