Lindgren 2

... wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann.
Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme, geheime Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird.
Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt in seinem Innern, an die man sich halten kann.

Astrid Lindgren

Francois Rabelais

Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entfacht werden will.

Francois Rabelais

Lindgren II

Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme, geheime Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird. Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt in seinem Innern, an die man sich halten kann.

Astrid Lindgren

Frederic Vester

Spielen ist die einzige Art, richtig verstehen zu lernen.

Frederic Vester

Einstein

Das Spiel ist die höchste Form der Forschung
.

Albert Einstein

Montessori II

Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich frei zu entfalten.


Maria Montessori

Rousseau

Die Natur will, dass die Kinder Kinder seien, ehe sie Erwachsene werden. Wollen wir diese Ordnung umkehren, so werden wir frühreife Früchte hervorbringen, die weder Saft noch Kraft haben: jugendliche Greise und greise Jugendliche.

Jean Jacques Rousseau

Korczak

Wer Kinder überbehütet raubt ihnen Lebensfreude, Selbstbewusstsein und die Chancen, Krisen meistern zu lernen. 

Korczak

Graffito

Ich will mein Leben selbst gestalten,

scheiss auf eure Angebote.

 

Graffito vor einem neugestalteten Spielplatz in Zürich

Die Ärzte

Es ist nicht deine Schuld,

wenn die Welt so ist, wie sie ist,

es wäre nur deine Schuld,

wenn sie so bleibt.


Die Ärzte

Gabriele Pohl

Ich möchte die Freude der Kinder am fantasiegetragenen, kreativen Spiel, das meist den Einsatz sowohl ihres ganzen Körpers als auch aller ihrer Sinne und ihrer differenzierten Gefühlswelt braucht, gewürdigt wissen, ebenso wie ich die lebensnotwendige Verarbeitung der Tag für Tag auf sie einstürmenden Eindrücke durch das Spiel wieder ins Bewusstsein rücken möchte.
Wenn Eltern zufrieden dem zeitvergessenden, konzentrierten Spiel ihrer Kinder ohne schlechtes Gewissen zusehen, weil sie wissen, dass diese ihre Zeit gar nicht besser verbringen können und damit im Wesentlichen alles tun, was ihnen für ihre Entwicklung förderlich ist und sie darauf vorbereitet, auch noch im Erwachsenenleben Erfüllung zu finden, so ist dieses Ziel erfüllt.

Gabriele Pohl

Paul Maar

Wenn die Kinder rausgehen und glücklich sind, dann hat man das Beste getan.
Paul Maar

Montessori

Nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.
Maria Montessori

Maria Montessori

Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, ein Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich frei zu entfalten.

Maria Montessori

Bernhard Christoph Faust

Bedingung für ein seiner "Bestimmung gemäßes Lebens" sei:

"Daß man die Kinder in Gesellschaft mit Kindern und in freyer Luft froh und selbsthätig seyn, und Körper und Seele üben lasse."

Bernhard Christoph Faust 1794

Jean Paul

Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden. Man muss sie auch gehen lassen.

Jean Paul  1763-1825

Loch

Ein kleines Loch auf dem Waldweg. Mit dem Stock hinein. Der Stock ist weg. Oh, ist das tief.

Gewitter

Nach dem Gewitter: Mit Gummistiefeln in die Pfützen gehen, dann laufen, dann springen, lachen, immer schneller. Schlammbespritzt nach Hause gehen.

Rollstuhl

Die Mädchen, kleine Brüder dürfen auch mitmachen, spielen auf der Straße. Nachmittage lang reicht ein Seil, um Pferd zu spielen. Sie malen Parcours auf die Straße, die sie mit ihren Fahrzeugen abfahren. Sie reden mit den Nachbarinnen, verkaufen selbstbemalte Steine, verstecken sich hinter den Büschen, spritzen sich mit dem Gartenschlauch ab. Hinten in den Gärten spielen sie nicht. Maries Rollstuhl könnte umkippen.

 

Huizinga

Ein grundlegendes Element unserer Kultur ist das Spiel. Der Mensch ist ein Spieler – und ohne seine Lust und Fähigkeit zum Spielen hätten sich ganze Bereiche seiner Kultur nicht entwickelt.

Johan Huizinga, Homo ludens

Schiller

Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

Friedrich Schiller, 1795

Der junge Mensch ...

Der junge Mensch braucht deshalb seinesgleichen, nämlich Tiere, überhaupt Elementares, Wasser, Dreck, Gebüsche, Spielraum. Man kann ihn auch ohne das alles aufwachsen lassen, mit Teppichen, Stofftieren oder auf asphaltierten Straßen und Höfen. Er überlebt es – doch man soll sich dann nicht wundern, wenn er später bestimmte soziale Grundleistungen nie mehr erlernt, z.B. ein Zugehörigkeitsgefühl zu einen Ort und Initiative. Um Schwung zu haben, muss man sich von einem festen Ort abstoßen können, ein Gefühl der Sicherheit erworben haben.

Alexander Mitscherlich, 1965

Er ist zwölf ...

Er ist zwölf und die Schubkarre schwer. Beide stürzen in den Mist. In der Ferienwohnung murmelt er: „Muss mal grade duschen." Nach zehn Minuten ist er wieder bei den anderen im Stall.